Scheinschwangerschaft bei Hündinnen

Eine Scheinschwangerschaft ist eigentlich ein natürlicher Vorgang, der ganz bewusst von der Natur eingerichtet wurde, damit ein Rudel überleben kann.

Wenn eine Hündin trächtig ist, die Welpen aber vielleicht verstößt oder nicht genug Milch hat, ist sozusagen eine andere Hündin im Rudel mit trächtig. Auch sie bildet Bindungshormone und produziert Milch um die Welpen zu sättigen, falls es die biologische Mutter nicht kann. Theoretisch gesehen ist es wundervoll, dass es Scheinschwangerschaft gibt, weil die Welpen somit überleben.

Was ist aber, wenn es kein Rudel, keine Welpen gibt und eine Scheinschwangerschaft bei einer Hündin auftritt? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Erfahrung richtig heftig sein kann.

Die Hündinnen bauen meist Nester, vergraben sich, sind zurück gezogen, bemuttern Spielsachen, sind hormonell durch den Wind, möchten nicht das Haus verlassen, winseln eventuell den ganzen Tag. Es kann ganz schön Nerven kosten.

Da ich kein Freund von sofortiger Kastration oder Sterilisation bin, suche ich immer nach alternativen Hilfsmitteln, die uns diese Zeit etwas vereinfachen.

  • Man sagt, die Hündin decken zu lassen, sei ein Ammenmärchen und würde nichts bringen. Nun habe ich allerdings schon mehrfach gehört, dass es sehr wohl was bringt. Für mich ist das die einfachste Erklärung, wenn man seinen gesunden Menschenverstand benutzt. Die betroffene Hündin ist extrem scheinschwanger, hat also ein großes Bedürfnis, Mutter sein zu dürfen. Da es schon genug Welpen auf dieser Erde gibt, die ein zu Hause suche, würde für uns nur ein einmaliger Wurf in Frage kommen.
  • Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, die Hündin während dieser Scheinschwangerschaft Amme sein zu lassen. Wenn es zeitlich passt und es gerade in der Umgebung mutterlose Hunde- oder Katzenwelpen gibt, wäre das eine gute Möglichkeit, die Muttergefühle auszuleben. Es gibt Erfahrungen, die besagen, dass nach einem Wurf oder nach einem Ammen- Dasein keine Scheinschwangerschaft mehr aufgetreten ist. Allerdings müsste die Hündin für beide Fälle Milch produzieren. Ich weiß nicht, ob der Hundekörper automatisch Milch produziert, sobald man ihm Babytiere vorsetzt. Oftmals bringt nämlich eine Scheinschwangerschaft keine Milchproduktion mit sich.
  • Es gibt auch zahlreiche Globuli und andere Mittelchen, mit denen ich persönlich noch keine Erfahrung habe. Was ich anwende, ist Himbeer-Blätter Tee. Bei den ersten Anzeichen gibt es Himbeer-Blätter Tee. Meine Hündin saugt ihn regelrecht aus meiner Hand, wenn es ihr sehr schlecht geht. Außerdem bekommt sie warme Wickeln auf den Bauch, die ihr sehr wohl tun.
  • Die Spielsachen räume ich, entgegen aller Meinungen, nicht komplett weg. Es gibt eine Quietsche-Ente, die meine Hündin das ganze Jahr nicht anrührt, aber genau dann aus der letzten Ecke raus kramt und auch braucht. Sie möchte bemuttern und ich gebe ihr was sie braucht. Die Symptome sind weitaus schlimmer, wenn ich sie diesen Trieb nicht ausleben lasse. Man sollte das tun, was sich für sich selbst richtig anfühlt und nicht das, was „man eben so macht, weil es jemand sagt“.
  • Schon während der Läufigkeit kriegt meine Hündin „Guddi Wurst“ zu fressen, welche man im Internet bestellen kann. Diese Wurst enthält reines Rinderblut, welches sehr reichhaltig an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Damit beugen wir mögliche Mangelerscheinungen vor, die bei der Blutung bei der Läufigkeit vorkommen können. Normalerweise verträgt meine Hündin kein Rindfleisch, aber diese Wurst verträgt sie gut. Sie isst sie auch nur, wenn sie richtig Heißhunger darauf hat. Daran merke ich dann immer, dass sie die Vitamine braucht. Gerade bei der Läufigkeit gehen Eisen, Magnesium und Zink manchmal zu sehr verloren, sodass man das „auffüllen“ muss. Für eine Calcium-Auffrischung gibt es rohe Hühnerhälse zu knabbern. Mit dem richtigen Futter kann man vielen Mangelerscheinungen gut vorbeugen. Unsere Hunde sollten heutzutage viel mehr Innereien zu fressen bekommen!

 

Wie kann DOG-Chilling unterstützen?

Mit DOG-Chilling kann es vorkommen, dass sich die Hormone wieder regulieren. Die Zeit der Scheinschwangerschaft ist immer noch recht anstrengend, aber ohne DOG-Chilling wäre ich schon verzweifelt oder hätte sie kastrieren lassen müssen. Ich bin nicht komplett gegen oder für eine Kastration. Ich weiß nur, dass es eine Operation ist. Chihuahuas sind sehr empfindlich, wenn es um Operationen geht. Die Nebenwirkungen sind auch nicht außer acht zu lassen. Wahrscheinlich hat man mit einer Kastration genauso viel zu tun, wie wenn ich mir einfach so mit DOG-Chilling und Himbeer-Blätter Tee behelfe. Immerhin erspare ich ihr eine Vollnarkose.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass meine Hündin sich mit DOG-Chilling in einer hormonell turbulenten Phase recht schnell beruhigen lässt. Oft reicht auch, wenn man ihr den Bauch ein wenig massiert. Wir wissen uns auf jeden Fall selbst zu helfen und kommen sehr gut durch diese drei Wochen durch.

Durch DOG-Chilling kann es sein, dass sich die Hündin nicht so arg reinsteigert und eine Milchbildung verhindert werden kann. Eine Gebärmutter-Entzündung ist auch immer ein großes Risiko, daher ist es wichtig, mit sanften Methoden vorzubeugen. Es bessert sich von Mal zu Mal!

Wichtig zu wissen, ist, dass eine Scheinschwangerschaft keine Krankheit ist und nicht abgestellt werden muss. In der Natur ist es völlig normal, dass Hündinnen mehr oder weniger scheinschwanger werden. In einer heutigen eher nicht naturverbundenen Lebensweise kann sowas natürlich störten. Ich bitte Sie, dass Sie nicht gleich zu heftigen chemischen Medikamten greifen, sondern versuchen, sich selbst zu helfen oder natürliche Heilmittel in Erwägung zu ziehen. Es gibt immer einen Weg und immer eine Alternative.

 

Wann testen Sie DOG-Chilling?

Falls Sie diese Informationen interessant fanden und Sie nun neugierig auf diese Methode sind, dürfen Sie gerne einen ersten DOG-Chilling Termin vereinbaren, per E-Mail an info@dog-chilling.com

Wir freuen uns auf Sie!

Wir kommen zu Ihnen nach Hause, zwischen Lahr, Offenburg, Kehl,Gengenbach und 77743 Neuried. Nähere Infos finden Sie dazu unter „Facts“.

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